Judo

"Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren." Bertolt Brecht
Frank Wienecke
(Olympiasieger 1984, Silber 1988)

Abteilungsleitung

Waldemar Disterheft, Tel. 0234/387193, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Die Abteilung besteht seit 2000 und hat zur Zeit (11 / 2017) 44 Mitglieder.

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Aktualisiert ( Sonntag, den 14. Januar 2018 um 17:13 Uhr )

 

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Wer kämpft, kann verlieren.

Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Frank Wienecke,

Olympiasieger 1984, Silber 1988.

           Bewegt Älter werden mit JUDO

gesund und fit durch die zweite Lebenshälfte.

Fit & beweglich mit Judo

Keine Angst vor dem Fall

Stark im Alter

Wir trainieren ab dem 12.Januar 2018 immer freitags von 17.30 bis 18.30 Uhr in der Sporthalle der Gräfin Imma Schule.

Bei Rückfragen: Disterheft

Tel. 38 71 93

Aktualisiert ( Donnerstag, den 30. November 2017 um 17:14 Uhr )

 

PostHeaderIcon Probetraining jederzeit möglich!

Wir sind 5 bis 8 Jahre jung und trainieren freitags von 14.30 bis 16.00 Uhr.

Ein Probetraining ist immer möglich. Bitte die Übungsleiter ansprechen.

 

Von 16.00 bis 17.30 Uhr trainieren die Judokas von 8 bis 15 Jahre.

Alle Judokas ab 8. Kyu können an Judowettkämpfen teilnehmen.

 

 

 

 

Aktualisiert ( Dienstag, den 13. Dezember 2016 um 16:26 Uhr )

 

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Gürtel binden

Immer wieder wird gefragt, wie denn der Gürtel richtig gebunden wird. Nun, ich habe verschiedene Varianten gesehen, halte aber die folgende für die Beste, weil dabei insbesondere neue Gürtel relativ gut halten. Die Anleitung stammt übrigens von www.judowirbel.de. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, und Frau Elke Petersen-Rusch für die Verwendungsfreigabe danken.

Gürtel binden 1 Hier beginnt alles noch ganz leicht:
- die linke Seite der Judojacke über die rechte Seite legen- die Mitte des Gürtels auf "Bauchnabelhöhe" legen(Geübte Gürtelbinder wickeln den Obi schon in der richtigen Länge um sich herum: Dadurch liegt der Gürtel hinten glatt)
Gürtel binden 2 Nun wickelt ihr den Gürtel um den Körper und kreuzt hinten den Gürtel:
Für die Fotos haben wir verschieden farbige Gürtel genommen, damit Ihr alles besser sehen könnt.
Gürtel binden 3 Vorne macht ihr nochmals das Gleiche:
Einfach den Gürtel kreuzen.
Gürtel binden 4 Nun wird es ein wenig schwieriger:
Das oberste Gürtelende (bei uns das Schwarze) wird von unten unter allen Gürtellagen hindurch gesteckt...
Gürtel binden 5 ...und von oben wieder zwischen den Gürtellagen nach unten gesteckt: Die beiden Gürtelenden zeigen nun in dieselbe Richtung. Passt bitte darauf auf, dass bei dieser Aktion der Gürtel nicht verdreht wird! Gürtel binden 6, Variante 1 Nun ist der "orange" Teil dran, zwei Varianten dazu:
Hole den orangenen Teil und stecke ihn von oben durch die Schlaufe des schwarzen Gürtels hindurch (Achtung! Nicht verdrehen!)
Variante 1: Einfach nurch durchstecken
Gürtel binden 6, Variante 2 Variante 2: Wieder zwischen den Gürtellagen hindurchstecken (hält besser) Gürtel binden 7 Nun noch gründlich festziehen und fertig!
Klar, das muss fleissig geübt werden!

Diese Anleitung gibt's auch als Download

 

Was ist Judo?

Was ist Judo?

Jigoro Kano Das Wort Judo setzt sich zusammen aus den japanischen Begriffen ju (= edel, vornehm, sanft) und do (= Weg, Grundsatz, Prinzip). Der Begriff Judo ist also zu übersetzen mit "sanfter Weg". Judo entwickelte sich aus der Disziplin Jiu -Jitsu, einer in Japan gepflegten Form der Selbstverteidigung. Deren genaue Herkunft liegt im dunklen; doch ist anzunehmen, dass diese Disziplin bereits vor dem 10.Jahrhundert ihren Weg von China nach Japan gefunden hat. Seit dem 16. Jahrhundert wurde Jui -Jitsu von der in Japan ansässigen Ritterkaste, den Samurais, für das Kriegshandwerk weiterentwickelt und dazu als Geheimwissenschaft innerhalb dieser Klasse gepflegt. Mit der Meiji -Restauration in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts verloren die Samurais ihre Bedeutung als staatsbeherrschende Kaste. Damit geriet auch das Jiu-Jitsu in Vergessenheit. 

Jigoro Kano, entwickelte aus Jiu-Jitsu die heutige Disziplin Judo,  entfernte aus dem überkommenen Jiu-Jitsu die zunächst der Selbst- Verteidigung dienenden gefährlichen und schmerzhaften Techniken und verbesserte dafür die für einen sportlichen Zweikampf notwendigen Angriffs -und Verteidigungselemente. Professor Kano wollte in seinem Judo nicht nur die Möglichkeit zur körperlichen Betätigung sehen; vielmehr betrachtete er diesen Sport auch als ein Erziehungssystem zur Ausbildung der Persönlichkeit auf der Grundlage des Zen-Buddhismus. Um seine Erziehungsideale zu verwirklichen, schuf Kano 1882 in Tokio den "Kodokan", die "Schule zum Studium des Weges".

Eine kleine Legende

Nach einer Legende, die über Jahrtausende hindurch von Mund zu Mund überliefert wurde, soll ein kleiner Chinesenjunge mit Namen Lei-tei-feng, bei einem großen Sturm voller Entsetzen beobachtet haben, wie die dicksten Bäume entwurzelt und die stärksten Äste geknickt wurden. Nur ein kleines Bäumchen wurde verschont. Es bog bescheiden seinen Wipfel bis hinunter zur Erde. Doch als der Sturm aufhörte, sein Unwesen zu treiben, richtete es sich wieder auf und stand unbeschädigt da wie zuvor.

Der Ort dieser Legende – irgendwo mitten in China – wird noch heute als die Geburtsstätte des Judoprinzips „Siegen durch Nachgeben“ angesehen. 

Judo-Plakat

Judo-Prinzipien

Judo-Prinzipien

Der Judo - Trainer hat nicht nur die Aufgabe Techniken zu vermitteln, sondern vielmehr einen Erziehungsauftrag gegenüber den ihm anvertrauten Kindern zu erfüllen.

Die Prinzipien, die bei der sportlichen Ausübung des Judo ständig beachtet werden müssen, sollen auch das Handeln und Denken im täglichen Leben bestimmen. Dem Schüler müssen die technischen und moralischen Prinzipien bewusst sein; der Lehrer muss in der Lage sein, sie so anschaulich zu erklären und zu begründen, dass ihre Allgemeingültigkeit über die Sportpraxis hinaus deutlich wird.

Prof. J. Kano stellt  die gesamte Judoausbildung unter zwei Prinzipien:

  • JI - TA - KYO - EI: Durch gegenseitiges Helfen zum beiderseitigen Wohlergehen!
  • SEI - RYOKU - ZEN - YO: Bester Einsatz von Geist und Körper

Diese Prinzipien lassen sich aus der Betrachtung dessen, was im Sport Judo bei Angriff und Verteidigung auf der Matte geschieht, herausfinden; darüber hinaus müssen aber diese Grundsätze auch das Verhalten im täglichen Leben beeinflussen:

  • Höflichkeit dem Partner gegenüber zeigen
  • Einen eigenen sicheren Stand und das Gleichgewicht bewahren
  • Den Angriff gegen die schwächsten Stellen der gegnerischen Verteidigung richten
  • Einem Angriff nachgeben und so dem Hauptteil der gegnerischen Kraft die Wirkung nehmen
  • Sich die Kraft des Gegners zunutze machen
  • Die Reaktion des Partners zum eigenen Vorteil einsetzen
  • Jede Aktion in kontrollierter Weise zum Abschluss bringen
  • Letztlich zur Harmonie und Zusammenarbeit mit dem Gegner finden, der dann zum Partner wird.

Das Hauptziel, weshalb Judo ausgeübt wird, ist es sich selbst zu vervollkommnen !

Judo ist der Weg zum wirksamsten Gebrauch der körperlichen und geistigen Energie:

  • Judo als Mittel zu Angriff und Verteidigung
  • Judo als Mittel zur körperlichen und geistigen Erziehung
  • Judo als Prinzip für das soziale Verhalten eines Menschen
  • Judo als Sport

Großmut, Höflichkeit, Ordnung und Achtsamkeit sind die Tugenden, die durch die Übung des Judo kultiviert werden sollen; dadurch bildet sich der Charakter desjenigen, der Judo betreibt.

Judo bedeutet stark im Innern, sanft nach außen.
Judo wurde nicht für eine sportliche Elite, sondern als ein Erziehungssystem, ein pädagogisches System entwickelt.

Judo-Werte

Judo-Werte

Bescheidenheit Ehrlichkeit
Bescheidenheit
Spiele Dich selbst nicht in den Vordergrund. Sprich über Deinen Erfolg nicht mit Übertreibung. Orientiere Dich an den Besseren und nicht an denen, deren Leistungsstand Du bereits erreicht hast. Ehrlichkeit Kämpfe fair, ohne unsportliche Handlungen und ohne Hintergedanken.
Ernsthaftigkeit Hilfsbereitschaft
Ernsthaftigkeit Sei bei allen Übungen und im Wettkampf konzentriert und voll bei der Sache. Entwickle eine positive Trainingseinstellung und übe fleißig. Hilfsbereitschaft Hilf Deinem Partner, die Techniken korrekt zu erlernen. Sei ein guter Uke. Unterstütze als Höher-Graduierter oder Trainings-Älterer die Anfänger. Hilf den Neuen, sich in der Gruppe zurecht zu finden.
Höflichkeit Mut
Höflichkeit Behandle Deine Trainingspartner und Wettkampfgegner wie Freunde. Zeige Deinen Respekt gegenüber jedem Judo-Übenden durch eine ordentliche Verneigung. Mut Nimm im Randori und Wettkampf Dein Herz in die Hand. Gib Dich niemals auf - auch nicht bei einer drohenden Niederlage oder bei einem scheinbar übermächtigen Gegner.
Respekt Selbstbeherrschung
Respekt Begegne Deinem Lehrer/Deiner Lehrerin und den Trainings-Älteren zuvorkommend. Erkenne die Leistungen derjenigen an, die schon vor Deiner Zeit Judo betrieben haben. Selbstbeherrschung Achte auf Pünktlichkeit und Disziplin bei Training und Wettkampf. Verliere auf der Matte nie die Beherrschung - auch nicht bei Situationen, die Du als unfair empfindest.
Wertschätzung
Wertschätzung Erkenne die Leistung jedes anderen an, wenn dieser sich nach seinen Möglichkeiten ernsthaft anstrengt.

 

Gürtel binden

Gürtel binden

Immer wieder wird gefragt, wie denn der Gürtel richtig gebunden wird. Nun, ich habe verschiedene Varianten gesehen, halte aber die folgende für die Beste, weil dabei insbesondere neue Gürtel relativ gut halten. Die Anleitung stammt übrigens von www.judowirbel.de. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, und Frau Elke Petersen-Rusch für die Verwendungsfreigabe danken.

Gürtel binden 1 Hier beginnt alles noch ganz leicht:
- die linke Seite der Judojacke über die rechte Seite legen- die Mitte des Gürtels auf "Bauchnabelhöhe" legen(Geübte Gürtelbinder wickeln den Obi schon in der richtigen Länge um sich herum: Dadurch liegt der Gürtel hinten glatt)
Gürtel binden 2 Nun wickelt ihr den Gürtel um den Körper und kreuzt hinten den Gürtel:
Für die Fotos haben wir verschieden farbige Gürtel genommen, damit Ihr alles besser sehen könnt.
Gürtel binden 3 Vorne macht ihr nochmals das Gleiche:
Einfach den Gürtel kreuzen.
Gürtel binden 4 Nun wird es ein wenig schwieriger:
Das oberste Gürtelende (bei uns das Schwarze) wird von unten unter allen Gürtellagen hindurch gesteckt...
Gürtel binden 5 ...und von oben wieder zwischen den Gürtellagen nach unten gesteckt: Die beiden Gürtelenden zeigen nun in dieselbe Richtung. Passt bitte darauf auf, dass bei dieser Aktion der Gürtel nicht verdreht wird! Gürtel binden 6, Variante 1 Nun ist der "orange" Teil dran, zwei Varianten dazu:
Hole den orangenen Teil und stecke ihn von oben durch die Schlaufe des schwarzen Gürtels hindurch (Achtung! Nicht verdrehen!)
Variante 1: Einfach nurch durchstecken
Gürtel binden 6, Variante 2 Variante 2: Wieder zwischen den Gürtellagen hindurchstecken (hält besser) Gürtel binden 7 Nun noch gründlich festziehen und fertig!
Klar, das muss fleissig geübt werden!

Diese Anleitung gibt's auch als Download

 

Gürtelprüfung

Gürtelprüfung

Kyuprogramm zu den Judo- Gürtelprüfungen
 vom 8. bis zum 1. Kyu
Jeder Anfänger beginnt mit dem weißen Gürtel. Als erstes lernt der junge Judoka, wie man sich auf der Matte verhält, denn Disziplin wird im Judo groß geschrieben! Was man im Einzelnen für die acht Kyustufen alles beherrschen muss lässt sich durch ein Klick auf den jeweiligen Kimono oder in der linken Navigationsleiste ersehen. Dabei zählt man vom 8. Kyu rückwärts bis zum 1. Kyu.
(Die hier aufgeführten Seiten haben wir mit freundlicher Genehmigung vom Judo Sport Verein Ludwigshafen e. V. übernommen, wofür wir uns an dieser Stelle recht herzlich bedanken möchten.)

 
8. Kyu (weiß-gelber Gürtel)
Um den 8. Kyu zu erwerben, muss man mindestes 7 Jahre alt sein und die Grundtechniken des Fallens, judogerechtes Gehen und Greifen beherrschen. Das Binden des Gürtels und das richtige An- und Abgrüßen werden voraus gesetzt. Erste einfache Wurftechniken sowie grundlegende Verhaltensregeln des Bodenkampfes soll der Judoka in einer Prüfung demonstrieren.